Aus der aktuellen Ausgabe

«Wir werden selbst unter schwersten Bedingungen den Mindestkurs durchsetzen»

Der neue Nationalbankpräsident Thomas Jordan über die Gefahr eines Kollapses Griechenlands und die Folgen für die Schweiz, die Gefahr einer Immobilienblase und wie sich sein neues Amt auf die Familie auswirkt

von Martin Spieler und Guido Schätti

Nach dem Sturm wegen der Hildebrand-Affäre versucht die Nationalbank (SNB), die Wogen zu glätten und sich wieder auf ihre diskrete Arbeit als Währungshüterin zu konzentrieren. Die Vertrauenskrise hat auch beim neuen Notenbankchef Thomas Jordan Spuren hinterlassen: Er gibt sich bescheiden, ist bemüht, Verständnis für die Geldpolitik zu wecken, und trägt statt einer Luxusuhr eine Plastikuhr - mit dem SNB-Logo auf dem Armband.

Seit einem Monat sind Sie nun offiziell Präsident der Nationalbank. Was hat sich für Sie und Ihre Familie verändert?

Es ist natürlich nochmals ein Schritt vom Vizepräsidenten zum Präsidenten. Plötzlich stehe ich vermehrt in der Öffentlichkeit, werde im Zug, auf der Strasse oder im Restaurant von Leuten angesprochen. Unlängst ist mir dies sogar im McDonalds passiert, als ich mit meinen beiden Söhnen dort war. Das ist neu für mich und meine Familie.

Werden Sie auch angepöbelt? Die Nationalbank stand ja wegen der Hildebrand-Affäre heftig in der Kritik.

Nein. Aber es ist schon ein Extremereignis, wenn ein Präsident unter diesen Umständen eine Institution verlässt, insbesondere bei einer Notenbank, die ja immer auf Vertrauen angewiesen ist. Es war für uns alle eine aussergewöhnlich schwierige Situation. Alle Mitarbeiter hatten die Ernsthaftigkeit der Lage jedoch erkannt, und es herrschte ein grosser Zusammenhalt. Wir blieben trotz der Wirren zu jeder Zeit handlungsfähig. Das Direktorium konnte sich auf die Unterstützung der Kader und Mitarbeiter voll verlassen.

Stimmt es, dass Sie mit Ihrem Rücktritt gedroht hatten, falls Philipp Hildebrand an seinem Job festgehalten hätte?

Philipp Hildebrand ist gemeinsam mit dem Bankrat und dem Direktorium zum Schluss gekommen, dass sein Rücktritt im Interesse der Institution war. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Wie haben Sie die Kritik an der Nationalbankspitze erlebt? Auch Ihre Konti und jene Ihrer Familie wurden geprüft.

Es war für alle Beteiligten, von Philipp Hildebrand bis zu allen Kollegen in der Bankleitung und den Familienangehörigen, eine sehr belastende Zeit mit enormer Unsicherheit, bei der sogar die Unabhängigkeit der SNB und die Integrität des Direktoriums infrage gestellt wurden. Das war für alle Betroffenen nicht einfach.

Sie sind mit Philipp Hildebrand befreundet. Wie sind Sie mit der Kritik an ihm umgegangen?

Es war für beide eine schwierige Situation, denn wir haben über lange Jahre eng zusammengearbeitet. Er war acht Jahre in der Bank. Seit 2007 war ich mit ihm im Direktorium. Für Philipp Hildebrand und die Nationalbank ist es eine Tragödie, was passiert ist.

Jetzt sind Sie sein Nachfolger. Welche Lehren haben Sie aus der Affäre gezogen?

Der Bankrat hat im Bereich der Corporate Governance Lücken geschlossen. Das Direktorium hat ihn dabei unterstützt. So sind die Anlagerichtlinien für Eigengeschäfte nun noch restriktiver geregelt. Auch die Organisation als Ganzes wurde verbessert, und wir haben aus Fehlern in der Kommunikation gelernt. Wir sind froh, dass diese belastende Episode hinter uns ist und wir uns wieder auf unsere Arbeit konzentrieren können.

Kaum hat sich der Sturm um die Nationalbank gelegt, sind Sie mit einer Verschärfung der Euroschuldenkrise konfrontiert: Griechenland droht der Austritt aus dem Euro. Was würde das für das Währungssystem bedeuten?

Wir gehen nicht davon aus, dass Griechenland aus der Währungsunion austritt. Unser Basis-Szenario rechnet mit einer längeren Phase grösserer Schwierigkeiten. Die Situation wird sich erst beruhigen, wenn die Spar- und Reformanstrengungen in der Eurozone wirken. Das kann noch sehr lange gehen. Wir stellen uns also auf sehr unruhige Zeiten ein.

Selbst EU-Spitzenpolitiker reden offen von einem möglichen Austritt Griechenlands.

Ausschliessen kann man nichts. Unabhängig davon, ob Griechenland in der Eurozone bleibt oder nicht, kann es möglicherweise zu einer Ansteckung anderer Länder kommen und somit die Schuldenkrise weiter eskalieren.

Was bedeutet dies für die Schweiz?

Sowohl ein Austritt Griechenlands als auch eine Ansteckung anderer Schuldenländer wie Spanien oder Portugal könnten grosse negative Auswirkungen auf die Schweiz haben. Was Griechenland angeht, so sind die direkten Wirtschaftsbeziehungen mit der Schweiz gering. Beim Export, den finanziellen Verflechtungen und den Krediten unserer Banken mit Griechenland sehe ich kein Problem. Gefährlich sind die indirekten Auswirkungen. Es sind Szenarien denkbar, in denen das gesamte europäische Bankensystem in Bedrängnis gerät. Die Wirtschaft Europas würde nach unten gezogen. Andere Schuldenländer könnten in Mitleidenschaft gezogen werden. Das beinhaltet auch für uns sehr hohe Risiken.

Wie kann eine Ansteckung vermieden werden: mittels Eurobonds, welche die Schulden auf alle EU-Länder verteilen?

Eurobonds sind eine der diskutierten Möglichkeiten, mit denen man das Vertrauen der Finanzmärkte zurückgewinnen und eine weitere Eskalation verhindern möchte. Ich möchte hier nicht vom hohen Ross herab Ratschläge erteilen. Klar ist, wo Griechenland und die gesamte EU in Bezug auf Fiskalkonsolidierung, Strukturreformen und Stabilisierung des Bankensystems hin müssen. Leider ist der Weg dorthin aber keineswegs klar und nicht einfach zu gehen.

Welche Auswirkung hätte eine Pleite von Griechenland für die Konjunktur in Europa?

Eine Prognose ist ausserordentlich schwierig. Es ist möglich, dass sich ein Austritt Griechenlands positiv auf die anderen Länder auswirkte, indem das Problem isoliert würde. Es könnte aber auch das Gegenteil eintreten, nämlich ein Signal an die Märkte, dass andere Länder dem Beispiel Griechenlands folgen werden. Bei einem Austritt würden auch die Kosten nicht einfach wegfallen; auch wenn Griechenland nicht mehr in der Eurozone wäre, müsste die EU das Land unterstützen. Sonst ist Griechenland dem freien Fall ausgesetzt. Es ist eine vertrackte Situation.

Als junger Akademiker hatten Sie 1993 in Ihrer Doktorarbeit geschrieben, dass die Europäische Währungsunion ein sehr krisenanfälliges Konstrukt sei und nur wenige Länder die Substanz hätten, mitzumachen. Hatten Sie damals hellseherische Kräfte?

Nein; meine Dissertation beruht auf ökonomischen Analysen und gesundem Menschenverstand, was mich zu dieser skeptischen Prognose führte.

Gesunder Menschenverstand: War die Währungsunion also ein Fehler?

Das will ich damit nicht sagen. Meine Dissertation hatte lange vor deren Gründung auf die Problematik der Ungleichgewichte bei der Verschuldung und den Defiziten innerhalb der Eurozone hingewiesen. Jetzt sehen wir, dass die Eurozone genau aus diesen Gründen nicht wie gewünscht funktioniert hat und es Korrekturen braucht.

Müsste die Eurozone in eine Fiskalunion umgewandelt werden, wo Brüssel befiehlt und der Handlungsspielraum der einzelnen Länder stark eingeschränkt wäre?

Eine Fiskalunion würde das Funktionieren der Währungsunion sicher erleichtern. Aber das ist eine politische Frage, welche nur die EU-Länder beantworten können. Auch ohne Fiskalunion müssten die Mitgliedsländer die gemeinsam festgelegten Regeln strenger umsetzen, sonst hat die Währungsunion keine Zukunft. Und auch wenn der Fokus im Moment auf der EU liegt, sollte man nicht vergessen, dass die Schuldenproblematik nicht nur in Europa besteht. Auch die USA und Japan haben sehr grosse Schulden.

Sie sind Mitglied einer Task-force des Bundes, die sich auch mit dem Szenario eines Zusammenbruchs der Währungsunion beschäftigt. Welche Vorbereitungen werden getroffen?

Die Arbeitsgruppe fokussiert sich hauptsächlich auf Instrumente zur Bekämpfung der Frankenstärke, die ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Nationalbank voraussetzen. Wir müssen auch für den Fall der Fälle vorbereitet sein, dass die Währungsunion zusammenbricht, obwohl ich nicht damit rechne.

Welche Massnahmen sind für diesen Fall angedacht?

Eine Massnahme wären Kapitalverkehrskontrollen, also Vorkehrungen, die den Zufluss von Kapital in die Schweiz direkt beeinflussen. Ich kann hier nicht in die Details gehen. Wir identifizieren diese Instrumente für den Fall, dass weitere Massnahmen nötig wären.

Was würde das heissen?

Wie gesagt, zu den Details kann ich mich nicht äussern.

Die Märkte sind sehr nervös. Rechnen Sie mit einem weiteren Aufwertungsdruck für den Franken?

Die Situation in den letzten Wochen hat sich verschlechtert und ist viel unsicherer geworden. Der Euro notiert zum Dollar auf dem tiefsten Stand seit Januar 2010. Wir beobachten gleichzeitig einen deutlichen Aufwertungsdruck auf den Franken. Die Investoren suchen einen sicheren Hafen. Dazu gehört für viele der Franken. Die Geldpolitik der Nationalbank hat dazu geführt, dass der Franken gegenüber dem Euro nicht aufgewertet hat.

Aber der Franken notiert nur noch knapp über dem Mindestkurs von 1.20 Franken: Das weckt Zweifel an der Entschlossenheit der SNB?

Diese sind nicht berechtigt. Wir werden auch in Zukunft selbst unter schwersten Bedingungen mit aller Konsequenz den Mindestkurs durchsetzen und unsere Geldpolitik darauf ausrichten, dass dieser Mindestkurs aufrechterhalten bleibt. Ich betone, selbst unter sehr widrigen Bedingungen.

Allerdings gab es immer wieder Durchbrüche, und der Franken notierte kurz unter 1.20 Franken: Können Sie den Mindestkurs wirklich garantieren?

Es stimmt, dass es an einem Tag im April für wenige Sekunden Handelsabschlüsse unter 1.20 Fr. gab. Da waren Gegenparteien am Werk, die nicht mit der Nationalbank handeln. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen waren einzelne Banken bereit, einer anderen Bank Euros unter 1.20 Fr. zu verkaufen. Zusätzlich gab es an zwei Sonntagen auf Bloomberg Daten, die einen Euro unter dem Mindestkurs rapportierten. Doch das waren keine Handelsabschlüsse. Das war nur ein Durchschnitt der von den Banken ihren Kunden gestellten Angebots- und Nachfragepreise. Wir garantieren den Mindestkurs im relevanten Interbankenmarkt jederzeit und mit allen Mitteln. Da machen wir keine Kompromisse.

Das bedeutet, dass Sie derzeit laufend intervenieren müssen, um den Franken zu schwächen. Das wird teuer.

Wir geben keine Details über unsere Aktivitäten am Markt bekannt.

Sind Forderungen nach einer Erhöhung des Mindestkurses angesichts der Eskalation der Eurokrise unrealistisch?

Was wir verteidigen, ist nur ein Mindestkurs. Das ist nicht ein Kurs, der dem ökonomischen Gleichgewicht entspricht. Der Franken ist eindeutig eine überbewertete Währung und müsste sich aus Sicht der Fundamentaldaten abwerten. Ich verstehe deshalb die Forderungen nach einer Erhöhung des Mindestkurses. Für viele Unternehmen ist die Situation sehr schwierig. Wir können aber nicht beliebig unsere Währung manipulieren. In einer noch schlimmeren Krisenlage wäre das fatal und kontraproduktiv. Der Mindestkurs muss legitimiert sein. Der aktuelle Mindestkurs ist realistisch und hat der Schweizer Konjunktur geholfen.

Die Konjunktur hat sich besser gehalten als erwartet: Waren Sie zu pessimistisch?

Nein, wir waren nicht zu pessimistisch. Dass es der Schweizer Wirtschaft besser geht als erwartet, ist auf den Mindestkurs zurückzuführen. Er hat sich positiv ausgewirkt. Auch haben die Unternehmer zusammen mit ihren Mitarbeitenden enorme Anstrengungen unternommen, um mit der schwierigen Situation umgehen zu können. Ihnen gebührt grosser Respekt.

Die jüngsten Vorlaufindikatoren sehen für die Schweiz und Deutschland nicht mehr gut aus. Muss man damit rechnen, dass die Schweiz doch noch in eine Rezession fällt?

Wir gehen davon aus, dass die Schweiz nicht in eine Rezession abgleitet. Aber 2012 wird unter dem Strich ein schwieriges Jahr. Immerhin sollte es möglich sein, dass die Schweizer Wirtschaft gegen 1 Prozent wächst. Die Risiken, dass es schlechter kommt, sind aber erheblich.

Könnte die Eurokrise die Schweizer Wirtschaft also doch noch aus dem Takt bringen?

Beim Wechselkurs wissen wir, wo wir stehen. Risiken sehen wir bei der Nachfrage-Entwicklung aus dem Ausland. Deutschland steht zwar stabil da, der Ländergürtel im Süden Europas ist aber in der Rezession. Wir müssen damit rechnen, dass die Exportnachfrage weiter nachlässt. Kombiniert mit den bremsenden Faktoren des starken Frankens könnte dies die Schweizer Wirtschaft deutlich belasten. Man sollte diese Gefahren nicht unterschätzen.

Dann bleibt wenigstens die Teuerung gering?

In der Schweiz haben wir auf absehbare Zeit keine Inflationsrisiken. Die Teuerung ist im leicht negativen Bereich und zieht nur wenig an. Es gibt eigentlich keine Indizien, die auf höhere Inflationsrisiken hindeuten. Wir sind aufgrund der Wechselkursentwicklung und der gedämpften weltwirtschaftlichen Lage zuversichtlich, dass die Preise in unserem Land trotz grosser Aufblähung der Geldmenge nicht wirklich steigen. Da erkenne ich keine Trendwende.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die SNB eine Normalisierung der Geldpolitik einleiten kann?

Es ist heute viel zu früh, von einer Normalisierung oder von einem Exit zu sprechen. Auf absehbare Zeit ist die Aufrechterhaltung des Mindestkurses die Geldpolitik, die wir mit absoluter Konsequenz verfolgen.

Das heisst, die Zinsen bleiben noch lange bei null Prozent?

Die SNB wird den Mindestkurs aufrechterhalten. Daher kann man davon ausgehen, dass die Zinsen noch längere Zeit sehr tief bleiben.

Eigentlich müssten Sie die Zinsen erhöhen, um eine Blase am Immobilienmarkt zu stoppen.

Unsere gegenwärtige Geldpolitik wirkt nicht auf alle Sektoren der Wirtschaft gleich. Aus einer Gesamtbetrachtung der verschiedenen Bedrohungen für die Schweiz sind wir zum Schluss gekommen, dass der Fokus auf dem Mindestkurs liegen muss. Die Konsequenz davon ist, dass die Zinsen bei null sind und wir besonders in der Bauwirtschaft und im Immobilienmarkt enorm expansive Bedingungen haben.

Wie gefährlich ist die Situation?

Sie macht uns grosse Bauchschmerzen. Besonders bei den Eigentumswohnungen haben wir in vielen Regionen Preisentwicklungen, die eindeutig übertrieben sind. Es zeichnet sich immer mehr eine Blasenbildung ab. Zudem wachsen die Hypotheken seit Jahren deutlich schneller als die Wirtschaft als Ganzes. Das ist höchst ungesund. Dadurch entstehen Ungleichgewichte, die sich über die Zeit negativ auf die Finanzstabilität und die Bauwirtschaft auswirken können. Weil die Geldpolitik nicht darauf reagieren kann, brauchen wir Instrumente, um das Risiko von Fehlentwicklungen zu reduzieren.

Was beinhalten diese?

Im Zentrum steht ein antizyklischer Kapitalpuffer für die Banken, der die Vergabe von Hypotheken weniger attraktiv macht. Der Puffer müsste nur dann aktiviert werden, wenn wir eine problematische Entwicklung haben, und kann sofort deaktiviert werden, wenn sich die Situation entspannt. Das Bankensystem würde nicht dauerhaft belastet.

Was passiert, wenn wir das nicht machen?

Man kann Glück haben und die Situation beruhigt sich von allein. Daran glaube ich eher nicht. Man kann aber auch Pech haben. Dann haben wir eine gefährliche Blasenbildung. Je stärker sie ist, desto grösser sind die negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft, wenn die Blase platzt. Das würde sehr teuer werden.

Wären die Folgen so schlimm wie in den Neunzigerjahren?

Wir wissen aus eigener Erfahrung und aus Beispielen in den USA, Spanien oder Grossbritannien, wie gravierend das Platzen einer Immobilienblase ist. Niemand kann ein Interesse haben, dass das passiert, auch Banken und Hauseigentümer nicht. Die Gefahren sind derzeit grösser, als viele wahrhaben wollen. Wir sitzen alle im gleichen Boot.

Sie warnen, können aber nicht handeln. Wer muss eingreifen?

Der Bundesrat entscheidet in den nächsten Wochen über die Einführung des antizyklischen Kapitalpuffers für die Banken. Das ist ein bedeutsamer Schritt. Unabhängig davon, ob dieser Puffer anschliessend aktiviert werden muss oder nicht, ist es sehr wichtig, dass wir dieses Instrument zur Verfügung haben. Bis jetzt blieb die Schweiz von der Krise weitgehend verschont. Wenn jedoch die Immobilienpreise und Hypotheken weiter wachsen und es zu einer Blase kommt, hätten wir eine hausgemachte Krise. In einer solchen würde viel Geld vernichtet, und viele Arbeitsplätze im Finanz-, Bau- und Immobiliensektor wären gefährdet.

Spricht jetzt der Hellseher Jordan, der vor Jahren schon vor den Risiken der Währungsunion gewarnt hat?

Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um zu sehen, dass wir im Immobilien- und Hypothekarbereich das Risiko von Fehlentwicklungen haben. Wir sollten nicht wegen der aussergewöhnlich tiefen Zinsen eine Situation kreieren, die der Schweiz in ein paar Jahren enorme Probleme bereitet. Das wäre das Dümmste, was uns passieren könnte. Noch können wir diese Entwicklung verhindern.

Publiziert am 27.05.2012


DOWNLOADS

Interview Teil2



TV-Tipps Wirtschaft

Aktuell im TV zum Thema Wirtschaft
zu den Wirtschaft-TV-Sendungen

Empfehlungen von Freunden