Aus der aktuellen Ausgabe

Die 125 besten Hotels der Schweiz

Eden Roc, Ascona:

Eintauchen ins beste Ferienresort

Foto: Herbert Zimmermann


Aufsteiger, Absteiger, neue Leader - das zehnte Schweizer Hotelrating der SonntagsZeitung

Von Karl Wild* 

Drei Jahre stand das Castello del Sole in Ascona an der Spitze der besten Schweizer Ferienhotels. Jetzt kommt es zum Wechsel: Das Eden Roc, bloss ein paar Steinwürfe vom Castello entfernt, steht wieder ganz oben. Denn das Eden Roc ist heute mehr als ein Hotel. Dank der Erweiterung um die trendige Eden Roc Marina und Totalinvestitionen von 250 Millionen Franken ist es zum Ferienresort von hinreissender Schönheit geworden. Mit Jachthafen und einem exzellenten Wassersportangebot direkt am begehrtesten Küstenstreifen des Lago Maggiore.

Eine neue Nummer eins gibt es auch in der Kategorie der besten Stadthotels. The Dolder Grand hat die Startschwierigkeiten überwunden und löst an der Spitze das Baur au Lac ab, das zweite Zürcher Hotel von Weltruf. Die Medien waren voll des Lobes über Architektur, Spa und Lage des Cityresorts, das sich definitiv keiner Hotelkette anschliessen wird. Das Dolder bewahrt die Aura der Einzigartigkeit, die auch andere Stadthotels wie das Baur au Lac, das Beau-Rivage Palace in Lausanne oder das Trois Rois in Basel auszeichnet.

Das Grand Resort Bad Ragaz (Wellnesshotels), das Walliser Bijoux Pirmin Zurbriggen (Nice Price) und das Albergo Losone (Familien) vermochten ihre Spitzenpositionen zu verteidigen. Das Albergo Losone ist gar das einzige Hotel, das seine Kategorie seit zehn Jahren ohne Unterbruch anführt. Ebenfalls seit einem Jahrzehnt top: das Montana in Luzern als bestklassiertes Viersternstadthotel und das St. Moritzer Waldhaus am See als bestes Ferienhotel mit drei Sternen. Hinter den Erfolgsstorys stehen die Namen Diego Glaus, Fritz Erni und Claudio Bernasconi. Sie zählen zu den kreativsten Köpfen und Querdenkern der Branche.

Spektakuläre Neueröffnungen kündigen sich schon an

In den letzten zehn Jahren ist das Durchschnittsniveau der Hotellerie markant gestiegen. Grund dafür sind Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Franken. Dank Modernisierung hat die Branche auch den vergangenen Winter mit einem blauen Auge überstanden. Trotz Frankenstärke und teils geringen Schneemengen. Im März ist die Zahl der Logiernächte gar um 2,3 Prozent gestiegen.

Um die Zukunft der Branche braucht einem auch für die nächsten zehn Jahre nicht bange zu sein. Denn die Investitionstätigkeit bleibt ungebrochen. Bereits kündigen sich wieder spektakuläre Neueröffnungen an. Im Juni erhält Bern mit dem Schweizerhof sein zweites Fünfsternhotel zurück; das Comeback der Hotellegende soll gebührend gefeiert werden. Und in St. Moritz wird im Dezember mit dem Giardino Mountain ein neues Traumhotel eröffnet. Im Nobelkurort gibts dann gar sechs Luxusherbergen.

*Karl Wild ist Verfasser des Hotelratings und Buchautor

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So wurde bewertet

Karl Wild und ein Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus haben alle Hotels besucht. Um die Chancengleichheit zu wahren, werden nur Hotels mit mindestens 12 Zimmern und eigenem Restaurant aufgenommen.

Die Kriterien:

- Wertung der massgeblichen Hotel- und Restaurantführer
- Qualitätskontrollen der Hotelvereinigungen
- Investitionstätigkeit q Gastfreundschaft
- Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers
- Charakter und Originalität des Hauses
- Lage, Freizeitangebot
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kategorien-spezifische Angebote
- subjektiver Gesamteindruck

Publiziert am 29.05.2011




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