ERLEBNISBERICHT DER RAILAWAY FAMILIE

Die RailAway Familie wurde anlässlich des 10jährigen RailAway-Jubliäums 2010 aus diversen Bewerbungen erkoren. Sie geht monatlich auf Entdeckungstour und berichtet von ihren Erlebnissen.

Zermatt

Reisebericht von Michelle:

Am 1.1.10 um Punkt 05:30 Uhr läutete mein Wecker. In Suberg gingen wir beladen mit zwei grossen Skitaschen und Rucksäcken um 06:39 Uhr auf den Zug und stiegen in Bern und Visp nach  Zermatt um. 9:15 Uhr kamen wir in Zermatt an, und lösten unsere Ski-Tageskarten. Wir wollten gerade in die Gornergratbahn  einsteigen als meine Mutter rief, sie könne nicht durchs Drehkreuz gehen! Also warteten wir bis sie sich eine neue Karte geholt hatte, und  stiegen danach ins Zügli ein.

Nach einer guten halben Stunde kamen wir oben auf dem Gornergrat (3135 m/ü. M) an. Wir wärmten uns noch ein bisschen auf indem wir Kniebeugen machten. Wir genossen einen Augenblick lang die Aussicht  und fuhren dann ein Stück die Piste hinunter und machten ein paar Fotos. Vorher gingen wir noch etwas Kleines essen.

Etwas später stiegen wir  mit der Furi-Gondel auf das „Plateau Rosa“ auf 3480 m beim Theodulpass,  wo mir die Pisten besser gefielen als auf der Gornergratseite. Von dort aus sieht man das ganze Alpenpanorama bis hinüber auf Italien. Auf dem Theodulgletscher  war der Schnee besser und die Pisten etwas breiter. Als wir etwa vier Mal die beiden Gletscherpisten gefahren waren, sagten wir drei Kinder, dass es das letzte Mal sei, das wir diese Piste hinunter  fahren wollen. Wir waren in Zwischenzeit noch etwas Essen gegangen und um etwa 14:30 Uhr begann es ganz leicht zu schneien, so dass wir auch schon fast ans runterfahren denken mussten. Die Piste runter nach Zermatt ist angeschrieben, dass sie nur für gute Skifahrer ist, weil es zwischendurch recht steil und eng ist. Wir hatten aber keine Probleme und sind in fast einer Stunde wieder im Dorf unten angekommen. Es war manchmal ziemlich rutschig, weil viele Teile auch künstlich beschneit wurden, es hat aber trotzdem Spass gemacht.

Da es schon fast 16:00 Uhr war, hatte es unten im Tal schon viele Leute, die auf den Elektrobus warteten (Zermatt ist ja autofrei). Wir mussten etwa 15 Minuten anstehen, danach konnten wir auch in einen Bus einsteigen, der uns direkt wieder an den Bahnhof gebracht hat. Wir hatten es nicht eilig, so haben wir uns noch ein wenig Zermatt angeschaut. Anschliessend nahmen wir den Zug um 17:30 Uhr, welcher uns nach Suberg zurück gebracht hat. Dort war es mittlerweile wieder dunkel wie am Morgen.

Als wir um ca. 20:30 Uhr wieder zu Hause angekommen waren, waren alle müde aber glücklich über den tollen Tag in Zermatt. Unser Fazit über Zermatt Snow’n’Rail lautet: SUPER TOLL!!!!!!!

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