ERLEBNISBERICHT DER RAILAWAY FAMILIE

Die RailAway Familie wurde anlässlich des 10jährigen RailAway-Jubliäums 2010 aus diversen Bewerbungen erkoren. Sie geht monatlich auf Entdeckungstour und berichtet von ihren Erlebnissen.

Unser 3. Ausflug ging mal ganz in die Nähe von Bern. Wir nutzten die Gelegenheit um das Bernaqua Erlebinsbad zu besuchen.


Mit dem Postauto und Zug fuhren wir nach Bern-Brünnen. Die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang des Westside Einkaufszentrum welches am 8.Okt. 2008 eröffnet wurde. Von aussen schon sehr speziell anzusehen ist die Mischung aus Holz und Beton. Auch von innen ist das Westside sehr interessant. Ueberall sind schräge Balken und spannende Details zu entdecken. Auch die vielen Geschäfte laden zum shoppen ein.

Aber wir wollten ja den Tag mit Baden verbringen, und nicht mit Shopping, und lösten an der Kasse eine Familienkarte.

Die Kinder konnten es kaum erwarten, schliesslich bietet das Erlebnisbad in 18 unterschiedlichen Becken drinnen und draussen viel Abwechslung. Die Rutschbahnen sind die längsten gedeckten Rutschen der Schweiz. Gleich nachdem wir umgezogen und geduscht waren, gingen wir zu den Bädern. Als erstes sprangen die Kinder ins Flussbad, wo sie gegen die Strömung schwimmen konnten. Nach den ersten paar Schlücken Chlorwasser wollten wir natürlich die Rutschbahnen ausprobieren. Es gibt 3 Rutschbahnen, welche bis zu 17m hoch sind. Das schwarze Loch "Black Hole" war zuerst an der Reihe. Wegen den vielen Leuten war die Wartezeit allerdings recht lange - dafür die Freude am rutschen umso grösser.

Danach ging es weiter durch die verschiedenen Becken wie zum Beispiel das Sprudelbad, Erlebnisbecken mit Wasserfällen, SolAqua mit hohem Salzgehalt oder die Aussenbecken, welche mit etwa 36 Grad warmen Wasser wohltuend und entspannend sind. Zum abkühlen gibt es das Kaltwasserbecken mit 18 Grad kühlem Wasser.

Der Favorit der Kinder war allerdings der Wildwassercanyon. Auf dem 80 Meter langen Wildwasserbach fühlt man sich wie in einer Waschtrommel im Schleudergang. Wer nicht aufpasst, hat schnell mal den Kopf unter Wasser und die Füsse in der Luft. Die Wartezeiten dort waren auch angenehm kurz.

Am frühen Nachmittag hatten wir dann ziemlich Hunger. So haben wir uns in dem Bad-Bistro ein Sandwich und etwas zu trinken gegönnt. Es gibt dort auch Kombiangebote welche vom Preis her attraktiv sind.

Spannend und erholsam ist auch die Dampfgrotte. Ein wenig erinnert es an das Innere einer Pyramide. Auf einer Seite werden Kurzfilme projiziert und und das Wasser ist schön beleuchtet.

Auf den Sprudelliegen oder im "Whirlpool-Bereich" der Aussenbecken haben wir uns danach noch etwas ausgeruht und sind nach gut 5 Stunden  nach Hause gefahren.

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