Aus der aktuellen Ausgabe

Warum Grübel geht

Nach der entscheidenden VR-Sitzung in Singapur:

Oswald Grübel

Foto: AP/Keystone


Zweifel am freiwilligen Rücktritt des UBS-Konzernchefs

Zürich Der abgetretene Konzernchef Oswald Grübel habe den Rücktritt aus freien Stücken eingereicht, der UBS-Verwaltungsrat habe ihn nicht dazu gedrängt. So lautet die Erklärung der UBS zum Rücktritt des CEO.

«Er hat nicht das Vertrauen des Verwaltungsrates verloren», sagte Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger im Gespräch mit der SonntagsZeitung. An dieser Version sind allerdings Zweifel angebracht. Gemäss Aussagen von UBS-Insidern stemmte sich Grübel eine Woche lang gegen seinen vorzeitigen Rücktritt. Erst im Laufe des Treffens des Verwaltungsrates in Singapur merkte er, dass er nicht mehr über den nötigen Rückhalt im obersten Gremium der Grossbank verfügte.

Dazu passt, dass der Entscheid erst am Samstag fiel - nach Abschluss der VR-Sitzung und nach der Rückkehr nach Zürich. «Grübel merkte, dass er später zum Gehen gezwungen werden könnte», sagt ein UBS-Insider. Der VR sei «nicht mehr einstimmig» hinter Grübel gestanden. Grübel selbst sagte gegenüber der SonntagsZeitung: «Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich die Verantwortung für alles trage, was bei der UBS geschieht.»

Publiziert am 25.09.2011




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