«Der Klimawandel ist da: Es ist alles viel schlimmer, als wir bisher geglaubt haben»
Der Ökonom und Soziologe Jeremy Rifkin über zunehmende Unwetter, die dringend nötige dritte industrielle Revolution und seine Farm für misshandelte Tiere in Virginia
Von Philipp Löpfe
Letzte Woche ging der Umweltgipfel Rio+20 über die Bühne. Er war geprägt von Ernüchterung. Der Kreuzzug gegen die Klimaerwärmung hat sich zu einem egoistischen Hickhack der Nationen entwickelt. Ist die Umwelt verloren? Nein, sagt der US-Ökonom Jeremy Rifkin, 67.
Draussen herrscht schwülheisses Sommerwetter, die Lobby im Hyatt-Hotel in Zürich ist angenehm gekühlt. Rifkin empfängt im feinen grauen Anzug. Im Gespräch begründet der Vordenker eines gezähmten Öko-Kapitalismus, warum gerade heute ideale Voraussetzungen für eine dritte industrielle Revolution gegeben sind.
Jeremy Rifkin, Sie sind nicht nur Sozialwissenschaftler und gesellschaftlicher Vordenker, sondern auch
ein engagierter Tierschützer. Ist dieses Engagementein Teil Ihrer Philosophie oder einfach ein Hobby?
Tierschutz ist ein wichtiger Teil meiner Philosophie. Meine Frau und ich sind gerade dabei, in
Virginia eine Farm für misshandelte Tiere einzurichten. Ich bin überzeugt, dass wir umdenken müssen. Vor allem Säugetiere sind wie wir Menschen Teil einer grossen Familie. Wir Lebewesen sitzen alle im gleichen Boot.
Haben Tiere Gefühle und Ansätze von Verstand wie die Menschen?
Als Schüler lernte ich noch in den 50er-Jahren, Tiere seien wie Maschinen, ohne Gefühle und ohne Kultur und bloss vom Instinkt geleitet. Heute wissen wir aber, dass dies ein absoluter Unsinn ist. Gänse beispielsweise lehren ihre Kinder, wohin sie fliegen müssen. Es gibt verschiedene Tierarten, die ihren Kindern Ansätze einer Kultur mitgeben, und jüngste Forschungen zeigen, dass es bei hoch entwickelten Tieren auch so etwas wie Empathie gibt. Sich für die Rechte der Tiere einzusetzen, ist deshalb nicht esoterisch, sondern völlig natürlich.
Wie weit geht Ihr Mitgefühl für Tiere?
Sie meinen, ob ich eine Mücke töte, die mich sticht?
Nein, aber essen Sie Fleisch?
Ich bin Vegetarier, beinahe Veganer.
Weil Sie Tiere mögen oder weil Sie Fleisch nicht mögen?
Beides. Wer sich ernsthaft mit Tieren zu beschäftigen beginnt, dem fällt es schwer, sie weiterhin zu essen. Medizinisch gesehen ist es auch überhaupt kein Problem, Vegetarier zu sein. Menschen sind Allesesser, sie müssen nicht wie Katzen Fleisch fressen, sondern können sich problemlos von Pflanzen ernähren.
In Ihren letzten beiden Büchern sind Sie sehr optimistisch. Verkürzt lautet Ihre Aussage: Dank den neuen sozialen Medien und alternativen Energien werden wir bald eine empathische Gesellschaft und einen sanften Öko-Kapitalismus haben.
Das ist zu stark verkürzt. Ich bin schliesslich nicht naiv, sondern höchstens vorsichtig optimistisch.
Was macht Sie - wenn auch vorsichtig - optimistisch?
Wir haben die Technologie für eine dritte industrielle Revolution, und der Zeitpunkt stimmt.
Wir leben mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit der Grossen Depression. Kein idealer Zeitpunkt für ökologische Experimente.
Das sehe ich nicht so. Gerade die Wirtschaftskrise zwingt uns, umzudenken. Sie ist im Begriff, zu einer Krise zu werden, die die Menschheit als Ganzes bedroht. Was wir heute erleben, geht weit über eine Wirtschaftskrise hinaus. Wir haben eine Artenkrise, die uns zwingt, nachhaltige Energieformen ernsthaft weiterzuentwickeln. Das ist der Grund, weshalb ich vorsichtig optimistisch bin.
Das müssen Sie erklären.
Die Wirtschaftskrise ist streng genommen eine Energiekrise. Sie ist nicht im Herbst 2008 ausgebrochen, sondern im Juli 2008. Damals kletterte der Ölpreis erstmals auf rund 150 Dollar pro Fass, und mit dem Ölpreis sind alle anderen Preise entlang der Supply Chain in die Höhe geschnellt, weil praktisch alles in unserer modernen Zivilisation letztlich mit Erdöl zusammenhängt.
Dann müsste es uns bereits wieder besser gehen. Dank Fracking, der neuen Methode zum Gewinnen von Öl und Gas, sinken die Preise.
Darauf werde ich zurückkommen. Aber wichtig ist es zunächst, festzuhalten, dass ein Ölpreis von gegen 150 Dollar pro Fass die Weltwirtschaft im Sommer 2008 praktisch zum Stillstand gebracht hat. Die Finanzkrise 60 Tage später war bloss eine Art Nachbeben. Wenn die reale Wirtschaft aus der Bahn geworfen wird, hat auch die Finanzwirtschaft bald ein Problem.
Wie gross ist dieses Problem?
Wir befinden uns in einer Endspielsituation, die Globalisierung stösst an ihre Grenzen. Jedes Mal, wenn der Ölpreis sich gegen 150 Dollar pro Fass bewegt, gerät die Welt aus den Fugen. Und das wird auch künftig geschehen. Peak Oil, den Zeitpunkt, an dem mehr Erdöl verbraucht als neu gefunden wurde, haben wir bereits 2006 erlebt.
Das ist umstritten. Der angesehene Erdölexperte Daniel Yergin beispielsweise zeigt in seinem kürzlich erschienenen Buch «The Quest», dass sich die Lage auf dem Erdöl- und Gasmarkt deutlich entspannt hat und weiter entspannen wird.
Das ist ein sehr technischer Streit und hängt von der Definition von Peak Oil ab. Unbestritten ist auf jeden Fall, dass die Ölreserven für eine nach wie vor rasch wachsende Erdbevölkerung bald zur Neige gehen werden. Seit auch China und Indien sich am Welthandel beteiligen und damit zu Teilnehmern der zweiten industriellen Revolution geworden sind, hat sich die Lage grundlegend verändert. Das wird auch Daniel Yergin nicht bestreiten. Es ist ganz einfach unmöglich, das rasante Wachstum dieser Länder mit einem tiefen Ölpreis in Einklang zu bringen. Wir haben auch in diesem Frühling wieder erlebt, dass bedrohlich hohe Ölpreise das sich abzeichnende Wirtschaftswachstum wieder abgewürgt haben.
Und was ist nun mit Fracking und Schiefergas?
Ökonomisch gesehen lohnt sich dies nur bei einem sehr hohen Ölpreis. Ökologisch sind die Folgen katastrophal. Der Klimawandel ist da und damit auch die Artenkrise. Und was ich Ihren Lesern dringend ans Herz legen möchte: Es ist alles viel schlimmer, als wir bisher geglaubt haben.
Das ist ein ziemlicher abrupter Wechsel von vorsichtigem Optimismus zu Weltuntergang.
Die Erforschung des Klimawandels ist das grösste Forschungsprojekt in der Geschichte der Menschheit. 2007 ist man noch davon ausgegangen, dass der Temperaturanstieg bis Ende dieses Jahrhunderts im schlimmsten Fall 3 Grad betragen werde. Um zu erahnen, was dies bedeutet: So warm war es letztes Mal vor rund drei Millionen Jahren.
Was ist daran so gefährlich? Es gibt ja auch Leute, die sagen: Ein bisschen mehr mediterranes Klima in der Schweiz wäre doch ganz nett.
Die Klimaerwärmung verändert den Wasserhaushalt, das ist das Entscheidende. Die Ökosysteme auf unserem Planeten sind auf einen voraussehbaren Wasserzyklus angewiesen. Pro Grad Erwärmung erhöht sich die Verdunstung des Wassers um 7 Prozent. Mit anderen Worten: Der bestehende Wasserzyklus wird in kurzer Zeit über den Haufen geworfen. Das wiederum bedeutet extremeres Wetter: Überflutungen, Dürren, Hurrikanes und mehr wechseln sich ab. Wir erleben das bereits heute. Der Grund liegt darin, dass das Ökosystem mit dem veränderten Wasserzyklus nicht zurande kommt.
Auch das ist - milde ausgedrückt - umstritten. Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass es stimmt?
Gerade in den vergangenen Wochen sind zwei sehr alarmierende Berichte erschienen. Ursprünglich gingen wir davon aus, bis Mitte dieses Jahrhunderts die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf 450 ppm (parts per million) zu begrenzen. Damit hatten wir gehofft, die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen. Jetzt hat die Nasa einen Bericht veröffentlicht, der zum Schluss kommt, dass diese Zahlen falsch sind, dass bei 450 ppm CO2-Konzentration die Erwärmung um 6 Grad steigen wird. Zudem zeigen jüngste Daten, dass diese Konzentration vor allem wegen des Abschmelzens des Eises viel stärker gestiegen ist als bisher angenommen.
Mit anderen Worten: Wir sind erledigt.
Ja, die Befunde sind niederschmetternd.
Was schlagen Sie vor?
Die dritte industrielle Revolution, von der ich spreche, ist eine absolute Notwendigkeit geworden. Es gibt keine Alternative dazu, keinen Plan B.
Dann müssen Sie jetzt erklären, worum es bei der dritten industriellen Revolution geht.
Die bedeutenden Entwicklungen in der Wirtschaftsgeschichte haben stets mit einer neuen Energieform begonnen. Sie haben höher stehende Zivilisationsformen ermöglicht. Doch parallel dazu entstand jeweils auch die Notwendigkeit, komplexere Kommunikationsformen zu entwickeln. Neue Energie- und neue Kommunikationsformen gehen so Hand in Hand, und zusammen bestimmen sie die Wirtschaftsentwicklung.
Können Sie das an einem konkreten Beispiel erläutern?
Im 19. Jahrhundert wurde die Dampfdruckerei entwickelt. Das war ein grosser technologischer Sprung, der die Zeitung für die Massen ermöglicht hat. Das wiederum hat zur Folge gehabt, dass die obligatorische Volksschule entstanden ist. Allmählich ist so eine Arbeiterschaft entstanden, die in der Lage war, eine durch Kohle angetriebene Wirtschaft zu managen. Arbeiter, die nicht lesen können, hätten das niemals geschafft. Im 20. Jahrhundert ist es zu einer Konvergenz von Elektrizität und Telefonie gekommen, und erneut wurde die Wirtschaft umgekrempelt.
Das waren die erste und die zweite industrielle Revolution. Wie sieht die dritte aus?
Nachhaltige Energieformen wie Sonnen- oder Windenergie verbinden sich mit dem Internet. Die Technologie dazu ist vorhanden. Das ist auch der Grund, warum ich vorsichtig optimistisch bin. Beim Zusammenbruch des Römischen Reiches waren keine neue Energie- und Kommunikationsformen in Sicht. Deshalb folgten die dunklen Jahrhunderte des frühen Mittelalters. Heute hingegen gibt es eine Alternative.
Es geht also bei der dritten industriellen Revolution weder um Energie noch um das Internet, sondern um die Kombination der beiden?
Ja, und das sind die Gründe: Das Internet ist nicht nur ein sehr mächtiges Kommunikationsinstrument, es ist auch eine neue Organisationsform. Sie und ich sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, die hierarchisch organisiert und von Einwegkommunikation bestimmt war. Beim Internet ist das anders. Die Kommunikation kann nicht mehr von oben kontrolliert werden. Sie ist dezentralisiert. Im Internet tummeln sich mittlerweile rund 2,3 Milliarden Menschen, die Texte, Bilder und Videos verschicken.
Die Macht hat sich deswegen nicht aufgelöst.
Nein, aber sie ist im Begriff, ihren Charakter zu verändern. Für Menschen in unserem Alter ist Macht stets pyramidenförmig. Für Menschen unter 35 hingegen findet Macht auf einer horizontalen Ebene statt. Das ist der entscheidende Bewusstseinswandel. Er passt zu den neuen Energieformen, die ebenfalls dezentral sind, die ebenfalls nicht hierarchisch, sondern horizontal organisiert sind. Es ist eine perfekte Heirat der beiden.
Die beiden ersten industriellen Revolutionen waren dreckig und gewalttätig. Warum sollte die dritte industrielle Revolution sauber und friedlich sein?
Weil die neue Energieform dies möglich macht. Kohle, Erdöl und Erdgas finden Sie nicht in Ihrem Garten, sondern an wenigen Orten. Das hat automatisch dazu geführt, dass ein grosser militärischer und finanzieller Aufwand betrieben wird, um Kohleminen und Erdölquellen zu schützen und auszubeuten. Ganz anders die neuen Energieformen. Die Sonne scheint auf der ganzen Erde, der Wind bläst überall.
Doch die Politik spielt immer weniger mit. Subventionen für Solarenergie werden zurückgestutzt, und die Diskussion um Atomenergie kommt wieder in Fahrt.
Die Subventionen für die Sonnenenergie waren nie für die Ewigkeit gedacht, sondern als Anschubhilfe. Wenn heute diese Subventionen einzig aus Spargründen gestrichen werden, ist das ein Fehler. Doch ein viel grösserer Fehler wäre es, wenn wir weiterhin in die traditionellen Energieformen der zweiten industriellen Revolution investierten.
Was ist die Alternative? Die nachhaltigen Energien decken bisher bloss einen Bruchteil unseres Bedarfes ab.
Ich arbeite unter anderem auch als Berater für die EU-Kommission. Wir waren zunächst ein bisschen naiv und dachten, dass wir dort, wo die Sonne scheint, also im Süden, riesige Solarkraftwerke aufbauen und den Strom nach Norden schicken könnten. Heute wissen wir, dass dies nicht genügt. Es ist unmöglich, aus dem Stand heraus genügend Strom aus Wasser, Wind, Sonne und anderen nachhaltigen Quellen zu erzeugen. Und wir haben auch zu stark in Schemen der zentralen Energieerzeugung gedacht.
Wie denken Sie heute?
Wir wollen die Energie heute dort erzeugen, wo sie verbraucht wird: in der Infrastruktur. Häuser verbrauchen am meisten Energie. In der EU gibt es rund 100 Millionen Häuser. Das Ziel besteht darin, so viele wie möglich in kleine, grüne Kraftwerke zu verwandeln. Will heissen: Sie produzieren mehr Energie, als sie verbrauchen. Dieses Prinzip lässt sich auch bei Strassen und Brücken anwenden. Ein solcher ökologischer Umbau wird in Europa Millionen von neuen Arbeitsplätzen schaffen.
Dieses Versprechen wurde bisher oft ausgesprochen, aber noch nicht eingelöst.
Es kann eingelöst werden. Die Situation im Energiebereich lässt sich vergleichen mit der Situation der Computer in den 70er-Jahren. Damals dominierten die Mainframecomputer von IBM, die zur herrschenden Hierarchie passten. Dann trat ein Junge wie Steve Jobs auf den Plan und entwickelte den Mac, der die Verbreitung von horizontalem Wissen ermöglicht. Heute haben wir grosse Energieunternehmen, die Strom mehrheitlich zentral erzeugen und dann verteilen - die IBM-Situation. Doch allein in Europa gibt es mittlerweile mehr als eine Million kleine, unabhängige Stromerzeuger. In zehn Jahren wird es Millionen von Gebäuden geben, die ihre eigene Energie erzeugen werden, in 25 Jahren werden es weltweit Hunderte von Millionen Gebäude sein, die zumindest einen Teil ihrer Energie selbst produzieren. Mit anderen Worten: Die Entwicklung in der IT-Branche - vom Mainframe zum Desktopcomputer, zum Laptop und zum Smartphone - wird sich im Energiesektor wiederholen.
Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein.
Das spielt sich in der Realität ab. Deutschland hat den Anteil an erneuerbarer Energie bereits auf 20 Prozent erhöht, im Jahr 2020 wird er bei über 30 Prozent liegen. Zudem laufen jetzt erste Tests mit sogenannten Smart Grids, die Verbindung der Internettechnologie mit dem Stromnetz, das es erlauben wird, Europa mit einem Energy-Sharing-Netz zu überziehen. Allmählich entsteht so eine Infrastruktur, die auch dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen wird.
Angenommen, Sie haben recht: Wie wird die dritte industrielle Revolution die Welt verändern?
Die Verbindung von Internet und nachhaltiger, dezentraler Energie wird eine neue und mächtige Infrastruktur schaffen, die eine neue Form der Wirtschaft zur Folge haben wird. Die einzelnen Komponenten sind dabei ohne Bedeutung. Erst in der Kombination entfalten sie ihre Wirkung. Deshalb kann man eine grüne Wirtschaft auch nicht mit einzelnen grossen Projekten erzwingen. Eine Solarfabrik hier und eine Batteriefabrik da ist keine grüne Wirtschaft, selbst wenn sie mit Milliarden unterstützt wird. Das hat Präsident Obama versucht und ist gescheitert.
Revolutionen haben Gewinner und Verlierer. Die Energiekonzerne werden ihre Macht wahrscheinlich nicht kampflos preisgeben.
Ich weiss, ich erlebe das jeden Tag. In den USA ist der Einfluss der Energiekonzerne gross, weil sie Wahlen finanzieren. Auch in Europa sind sie sehr mächtig.
Was lässt sich dagegen unternehmen?
Die Energiekonzerne haben ebenfalls ein grosses Problem: Wenn sie am alten hierarchischen Modell festhalten, wird die Energie bald viel zu teuer werden. Einige Energiekonzerne beginnen deshalb schon heute, umzudenken. Sie beginnen sich ernsthaft für das dezentralisierte Modell mit erneuerbaren Energien zu interessieren.
Das heisst?
Wenn Energie nicht mehr in grossen zentralen Werken wie Atomkraftwerken produziert wird, sondern in vielen kleinen dezentralen, dann ändert sich die Aufgabe der Energiekonzerne. Sie müssen nicht mehr primär Strom produzieren, sondern dessen Verteilung organisieren. Das Betreiben eines intelligenten Netzes wird dann ihre Kernaufgabe sein.
Publiziert am 24.06.2012
von: sonntagszeitung.ch
